Hypervolt Go vs Theragun mini

Hyperice und Therabody gehören zu den Urgesteinen unter den Massagepistolen-Herstellern. Die Hypervolt Go und die Theragun mini sind die beiden Mini-Massagepistolen der Hersteller. Wenn du dich nicht zwischen den beiden Massagegeräten entscheiden kannst, bist du hier genau richtig. Auf dieser Seite findest du einen umfangreichen Vergleich der Massagepistolen. Da ich sowohl die Hypervolt Go als auch die Theragun mini selber getestet habe, kann ich hierbei nicht anhand von Datenblättern der Hersteller, sondern auch eigenen Erfahrungen berichten.

 

Vergleich – Hypervolt Go vs Theragun mini

Kriterien

Hyperice Hypervolt Go

Theragun mini

Meine Bewertung

Leistung Motor

bis zu 40 W

keine Angabe

Anzahl Stufen

3

3

Stöße pro Minute

2.200 - 3.200

1.750 - 2.400

Stoßtiefe (Hublänge)

~ 10 mm

~ 12 mm

Lautstärke (aus 40 cm Distanz)

55 dB - 61 dB

58 dB - 69 dB

Außenmaterial

Kunststoff

Kunststoff

Akkukapazität

2.350 mAh

keine Angabe

Akkulaufzeit

ca. 2,5 Stunden

ca. 2,5 Stunden

Akku austauschbar

Gewicht (ohne Aufsatz)

617 g

649 g

Lieferumfang

  • Hyperice Hypervolt Go

  • Flachkopf-Aufsatz

  • Patronen-Aufsatz

  • Netzteil

  • Anleitung

  • Theragun mini

  • Standard-Ball-Aufsatz

  • Tragetasche

  • Netzteil

  • Anleitung

Hyperice Hypervolt Go

Theragun mini

Meine Bewertung

Meine Bewertung

Leistung Motor

bis zu 40 W

Leistung Motor

keine Angabe

Anzahl Stufen

3

Anzahl Stufen

3

Stöße pro Minute

2.200 - 3.200

Stöße pro Minute

1.750 - 2.400

Stoßtiefe (Hublänge)

~ 10 mm

Stoßtiefe (Hublänge)

~ 12 mm

Lautstärke (aus 40 cm Distanz)

55 dB - 61 dB

Lautstärke (aus 40 cm Distanz)

58 dB - 69 dB

Außenmaterial

Kunststoff

Außenmaterial

Kunststoff

Akkukapazität

2.350 mAh

Akkukapazität

keine Angabe

Akkulaufzeit

ca. 2,5 Stunden

Akkulaufzeit

ca. 2,5 Stunden

Akku austauschbar

Akku austauschbar

Gewicht (ohne Aufsatz)

617 g

Gewicht (ohne Aufsatz)

649 g

Lieferumfang

  • Hyperice Hypervolt Go

  • Flachkopf-Aufsatz

  • Patronen-Aufsatz

  • Netzteil

  • Anleitung

Lieferumfang

  • Theragun mini

  • Standard-Ball-Aufsatz

  • Tragetasche

  • Netzteil

  • Anleitung

 

Lieferumfang und Aufsätze

Die Lieferumfänge der beiden Massagepistolen habe ich dir oben in der Vergleichstabelle aufgelistet. Wie du dort erkennen kannst, sind beide überschaubar. Das ist allerdings auch ein häufiges Problem bei Mini-Massagepistolen.

Ich kann in dieser Kategorie auch keinen klaren Gewinner ausmachen. Die Hypervolt Go wird mit einem zusätzlichen Aufsatz geliefert. Mit der Theragun mini hingegen erhältst du eine Tragetasche.

Im Endeffekt musst du hier also selbst entscheiden, was dir wichtiger ist.

 

 

Funktionalität

Beide Massagegeräte verfügen über drei verschiedene Leistungsstufen. Bei der Hyperice Hypervolt Go besitzen diese folgende Stoßfrequenzen:

  • 1. Stufe: 2.200 Stöße pro Minute
  • 2. Stufe: 2.750 Stöße pro Minute
  • 3. Stufe: 3.200 Stöße pro Minute

Die Theragun mini auf der anderen Seite besitzt folgende Stoßfrequenzen.

  • 1. Stufe: 1.750 Stöße pro Minute
  • 2. Stufe: 2.100 Stöße pro Minute
  • 3. Stufe: 2.400 Stöße pro Minute

Hier sind deutliche Unterschiede zwischen den beiden Geräten erkennbar. Die Theragun mini beginnt bei einer geringeren Stoßfrequenz. Außerdem geht sie nicht so hoch wie bei der Hypervolt Go, die bereits in einem höheren Bereich startet. Zudem besitzt die Go ein größeres Spektrum. Bei beiden Geräten habe ich jedoch zu kritisieren, dass mehr Leistungsstufen vorhanden sein könnten, um die Leistung individueller an die eigenen Bedürfnisse einstellen zu können.

Obwohl beide Massagegeräte eine intensive Massage ermöglichen, ist das Massagegefühl doch ein völlig anderes. Bei der Hypervolt Go fühlt sich das Ganze nach einer intensiven Vibrationsmassage an, die bis tief in das Gewebe hineingeht. Auch die Massage der Theragun mini ist sehr intensiv. Allerdings sind hier die einzelnen Stöße aufgrund der großen Hublänge von 12 mm deutlicher wahrnehmbar.

Hier muss man selber entscheiden, was man persönlich bevorzugt. Sonderfunktionen, etwa einen Drucksensor, besitzen beide Massagepistolen nicht. Das ist typisch für die Geräte dieser Größenklasse.

Bedienbarkeit

Obwohl die beiden Massagegeräte sehr unterschiedlich aussehen, ist die Bedienung gleichermaßen gut:

Bei der Hypervolt Go befindet sich ein Knopf direkt am Griff. Bei der Theragun mini befindet sich das Bedienelement wiederum oben an der Massagepistole.

In beiden Fällen wird der Motor gestartet, indem der Knopf einige Sekunden gehalten wird. Durch erneutes Drücken des Knopfes wird jeweils eine Leistungsstufe nach oben geschalten bis es wieder mit der ersten Stufe beginnt. Ausgeschaltet wird der Motor, indem man den Knopf erneut einige Sekunden hält.

Das ist wirklich kinderleicht und in kurzer Zeit durch jeden zu lernen!

 

 

Handhabung

Bei der Handhabung habe ich mir einerseits das Gewicht der Massagepistolen angeschaut. Hier schneiden die beiden Geräte wieder einmal recht ähnlich ab. Die Hypervolt GO wiegt ohne Aufsatz ca. 617 g und die Theragun mini liegt ohne den Aufsatz bei rund 649 g. Damit sind beide Massagegeräte im Vergleich zu normalen Massagepistolen sehr leicht. Für eine Mini-Massagepistole liegen sie eher im oberen Bereich. Nichtsdestotrotz ist die Massage aufgrund des geringen Gewichts alles andere als anstrengend.

Zum anderen habe ich bewertet, wie gut sich die Massagepistolen greifen lassen. Die Hyperice Hypervolt Go verfügt über einen schmalen Griff. Dieser lässt sich bestens umgreifen – auch wenn man keine großen Hände hat. Zudem ist der Griff gummiert. Das verhindert, dass die Massagepistole allzu leicht aus der Hand rutscht.

Die Theragun mini ist nicht wie eine klassische Massagepistole geformt, sondern wie eine Art Dreieck. Dennoch lässt sie sich sehr gut greifen. Hierzu verfügt das Gerät über Vertiefungen auf der Oberseite. Auch ist die Oberfläche matt, was ebenfalls das aus der Hand Rutschen verhindert.

Insgesamt nehmen sich also beide Massagegeräte hier nicht viel und ich kann beide mit Hinblick auf die Handhabung nur empfehlen!

Stromversorgung

Für die Stromversorgung besitzen beide Mssagepistolen einen fest verbauten Akku. Das ist suboptimal, da ein defekter Akku bedeutet, dass die gesamte Massagepistole ausgetauscht werden muss. Da man jedoch auf beide Geräte Garantie erhält, ist das zunächst unproblematisch.

Die Hypervolt Go besitzt eine Akkukapazität von 2.350 mAh. Das reicht für eine Akkulaufzeit von ca. 2,5 Stunden. Die gleiche Akkulaufzeit besitzt auch die Theragun mini. Hier konnte ich jedoch keine Information über die Akkukapazität finden.

Aufgeladen werden beide Geräte über das mitgelieferte Ladekabel. Dieses wird in die Massagepistole gesteckt und mit einer Steckdose verbunden. Anschließend lädt sich der Akku jeweils in wenigen Stunden auf.

 

 

Lautstärke

Für beide Massagepistolen habe ich die Lautstärke selbst aus einer Distanz von 40 cm gemessen. Der ermittelte Geräuschpegel der Hyperice Hypervolt Go war hierbei Folgender:

  • 1. Stufe: ~ 55 dB bis 56 dB – vergleichbar mit einem Gespräch
  • 2. Stufe: ~ 57 dB bis 58 dB – vergleichbar mit einem lauten Fernseher
  • 3. Stufe: ~ 59 dB bis 61 dB – vergleichbar mit einem lauten Gespräch

Für die Theragun mini hingegen habe ich folgende Lautstärke auf den einzelnen Leistungsstufen gemessen:

  • 1. Stufe: ~ 58,8 – 59,2 dB – vergleichbar mit einem lauten Radio oder Fernseher
  • 2. Stufe: ~ 61,8 – 62,4 dB – vergleichbar mit einem lauten Gespräch
  • 3. Stufe: ~ 68,5 – 69,0 dB – vergleichbar mit einem Staubsauger in 1 m Entfernung

Damit sind beide Massagegeräte nicht besonders leise. Besonders die Theragun mini hat das typische Problem aller Massagepistolen von Therabody. Diese werden zwar mit einer geringen Lautstärke beworben, gehören aber zu den lautesten auf dem Markt.

Auch die Hypervolt Go könnte um einiges leiser sein. Dennoch befindet sich ihre Lautstärke im Vergleich zur Theragun in einem sehr annehmbaren Bereich. In Hinsicht auf die Lautstärke sehe ich die Hypervolt Go deshalb klar vorn.

 

Material und Qualität

Beim Material gibt es kaum Unterschiede zwischen den beiden Massagepistolen. Sowohl die Hypervolt Go als auch die Theragun mini bestehen größtenteils aus Kunststoff. Dieses ist jeweils sehr dick und damit stabil. Entsprechend machen beide Geräte einen soliden Eindruck.

Die Verarbeitung ist bei beiden Massagepistolen auf einem hohen Level. Hier hat für mich die Hypervolt Go etwas die Nase vorn. Bei dieser sind sämtlich Kanten perfekt bearbeitet. Bei der Theragun mini konnte ich leider an einigen Stellen Unsauberkeiten erkennen. Auch war Schmiermittel am Hub, mit dem man sich leicht anschmieren konnte.

 

 

Beim Geruch wiederum konnte die Theragun mini besser punkten. Sie riecht schlichtweg “neu”. Die Hypervolt Go hat jedoch unangenehm nach Gummi gerochen. Dieser Geruch ist auch erst nach einiger Zeit verflogen.

 

Preis

Für die Hyperice Hypervolt Go habe ich selbst 161,70 € ausgegeben. Ihr Preis lag, als ich diesen Produktvergleich durchgeführt habe, abhängig vom Anbieter bei ca. 137 € bis 199 €.

Die Theragun mini hat mich 197,90 € gekostet. Zum Zeitpunkt dieses Vergleichs lag sie preislich zwischen 159 € und 199 €.

Damit gehören beide Massagepistolen zu den teuersten Geräten in ihrer Größenklasse. Ebenso haben beide ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Damit ist es schwer zu sagen, welches der beiden Geräte das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Für mich sind beide Geräte hier nicht besonders gut. Da kann beispielsweise die THERABEAT mini für ca. 99 € wesentlich besser abschneiden.

 

Fazit – Hypervolt Go vs Theragun mini

Mein Vergleich hat gezeigt: Zwischen der Hypervolt Go und der Theragun mini findet ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen statt. Beide Geräte gehören zu den besseren Mini-Massagepistolen. Auch haben beide sehr ähnliche Stärken und Schwächen. Entsprechend konnten die Geräte auch nahezu gleich gut abschneiden.

So haben beide Massagegeräte die gleiche Anzahl Leistungsstufen, eine nahezu identisch Akkulaufzeit, ein ähnliches Gewicht und einen nahezu gleichen Preis. Abgesehen davon gibt es vor allem folgende Unterschiede:

  1. Bei der Massage mit der Theragun mini fühlt man tatsächlich die Stöße. Bei der Hypervolt Go wiederum fühlt sich das Ganze eher nach einer intensiven Vibrationsmassage an.
  2. Die Hypervolt Go wird mit einem zusätzlichen Aufsatz geleifert. Dafür ist bei der Theragun mini eine Tragetasche im Lieferumfang enthalten.
  3. Die Hypervolt Go ist um einiges leiser als die Theragun mini.
  4. Die Hypervolt Go ist besser verarbeitet, besitzt aber einen unangenehmen Gummi-Geruch. Die Theragun mini ist minimal schlechter verarbeitet, kommt aber ohne unangenehmen Geruch daher.

Im Endeffekt sind also die Hyperice Hypervolt Go und die Theragun mini auf einem ähnlichen Level. Du musst für dich entscheiden, welche Eigenschaften dir mehr zusagen. Ich kann auf jeden Fall beide Geräte empfehlen!

 

Hyperice Hypervolt Go

  • leicht und kompakt
  • platzsparend transportierbar
  • einfach zu bedienen
  • sehr gute Handhabung
  • enorm stabil und wertig
  • gut durchdachte Leistungsstufen
  • perfekt verarbeitet
  • leistungsstarker Motor
  • tiefes, intensives Massagegefühl
  • vergleichsweise hoher Preis
  • Akku nicht austauschbar
  • recht laut
  • unangenehmer Geruch am Griff
  • wenige Aufsätze & keine Tragetasche
Bei Amazon ansehen*

 

 

Theragun mini

  • leicht und kompakt
  • platzsparend transportierbar
  • Tragetasche inklusive
  • einfach zu bedienen
  • ergonomische Form
  • sehr stabiles Material
  • angenehme Muskel-Massage
  • hochwertige Verarbeitung
  • nur ein Aufsatz mitgeliefert
  • laut bei größter Leistung
  • hoher Preis
  • Akku nicht austauschbar
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Marcel

Hi! Ich bin Marcel und hier auf massagepistole-test.de teste ich verschiedene Massagepistolen, um das beste Gerät auf dem Markt zu finden. Sämtliche Pistolen habe ich selbst in der Hand gehalten, sodass ich stets aus eigenen Erfahrungen berichten kann. Darüber hinaus kläre ich zu alle Mythen und Fragen rund um Massagepistolen auf. Mehr über mich.

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